Auf diesen Feldern müssen wir handeln:

 

Für die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, Betrug und Cybercrime (Computerkriminalität) ist das LKA 5 des Landeskriminalamtes Hamburg mit seinen Ermittlungsdienststellen zuständig.

Abteilungsleiterin ist Frau Bandow - Tel.: 040/4286 75000
E-Mail: lkahh50 {ät} polizei.hamburg.de

Die speziellen Wirtschaftsdelikte, darunter sind Delikte, die im Rahmen tatsächlicher oder vorgetäuschter wirtschaftlicher Betätigung begangen werden und zu deren Aufklärung besondere kaufmännische Kenntnisse erforderlich sind, werden im LKA 51 bearbeitet.
Dazu zählen

  • schwere Vermögensstraftaten,
  • Insolvenzstraftaten,
  • Straftaten im Zusammenhang mit dem Kapitalmarkt,
  • Straftaten im Zusammenhang mit dem Bank-, Versicherungs- und Kreditwesen.

Leiter des LKA 51 ist Herr Kampner – Tel.: 040/4286 75100
E-Mail: lkahh51 {ät} polizei.hamburg.de

Für die Bekämpfung spezieller Delikte im Zahlungsverkehr ist das LKA 52 zuständig,
z.B. für

  • Kontoeröffnungs- und Überweisungsbetrug,
  • Falschgelddelikte,
  • Zahlungskartendelikte.

Leiter des LKA 52 ist Herr Kelting – Tel.: 040/4286 75200
E-Mail: lkahh52 {ät} polizei.hamburg.de

Die allgemeinen Wirtschaftsdelikte, dazu zählen

  • spezielle Fälschungsdelikte (Dokumentenfälschung)
  • Arbeitsmarktdelikte,
  • Verstöße gegen das Marken- und Urheberrecht,
  • Delikte im Gesundheitswesen,

liegen in der Zuständigkeit des LKA 53.

Leiterin des LKA 53 ist Frau Kadler – Tel.: 040/4286 75300
E-Mail: lkahh53 {ät} polzei.hamburg.de


Alle allgemeinen Betrugsdelikte bearbeitet das LKA 55 weitgehend zentral für ganz Hamburg, so z.B.

  • Waren- und Warenkreditbetrug,
  • Leistungs- und Leistungskreditbetrug,
  • Untreue.

Leiter des LKA 55 ist Herr Buck – Tel.: 040/4286 75500
E-Mail: lkahh55 {ät} polizei.hamburg.de

Der Deliktsbereich Cybercrime des LKA 54 mit der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) wird im Handlungsfeld „Cybercrime“ gesondert dargestellt (link zu IT-Sicherheit).

Die Abteilungsleiterin, die Dienststellenleiter oder deren Vertreter sind unter den o.g. Telefonnummern während der allgemeinen Dienstzeiten erreichbar und stehen Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Korruption verursacht alljährlich enorme Schäden, untergräbt nachhaltig das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die öffentliche Verwaltung, verdrängt seriösen und fairen Wettbewerb, schädigt damit Unternehmen sowie Verwaltung in erheblichem Maße und gefährdet dadurch Arbeitsplätze. Korruption findet nicht nur in der öffentlichen Verwaltung, sondern auch im wirtschaftlichen Wettbewerb zwischen Unternehmen oder bei der Ausübung politischer Mandate und sogar im Sport statt. Damit ist Korruption auch ein Kriminalitätsphänomen, welches sich gesamtgesellschaftlich schädigend auswirkt und konsequent bekämpft werden muss. Auch in geringer Ausprägung darf Korruption nicht als „Kavaliersdelikt“ verstanden werden, sondern als gemeinschädliches strafbares Verhalten. Daher wird Korruption, neben der strafrechtlichen Verfolgung durch Polizei und Staatsanwaltschaft, insbesondere durch präventive Maßnahmen verschiedenster Organisationen konzeptionell bekämpft.

Der Gesetzgeber hat dementsprechend Strafgesetze erlassen, beispielweise die Bestechung und Bestechlichkeit von Amtsträgern, im geschäftlichen Verkehr und seit dem Jahr 2017 im Gesundheitswesen. Damit soll das Vertrauen der Allgemeinheit in die Objektivität und Sachlichkeit staatlicher Verwaltungstätigkeit und die Nichtkäuflichkeit von Diensthandlungen vor schädigenden Einflüssen bewahrt, das Vertrauen von Unternehmern in den freien Wettbewerb und den Schutz der Vermögensinteressen von Mitbewerbern und Geschäftsherren gewährleistet und das Vertrauen von Patienten in die Integrität heilberuflicher Entscheidungen geschützt und auch hier ein fairer Wettbewerb gewährleistet werden.

Neben dem enormen Vertrauensverlust, führt Korruption in der Regel dazu, dass Leistungen mangelhaft bzw. gar nicht und/oder zu stark überhöhten Preisen ausgeführt werden. Dadurch entstehen regelmäßig zusätzliche Folgekosten in beträchtlicher Höhe, um diese Mängel zu beseitigen. Da sich Korruption im Verborgenen abspielt und häufig nicht rechtzeitig erkannt wird, richten korruptive Beziehungen meist über viele Jahre hinweg große Schäden an.

Das Dezernat Interne Ermittlungen (DIE) ist eine kriminalpolizeiliche Ermittlungsdienststelle, die strafrechtliche Ermittlungen bei Korruptionsdelikten führt und auch Beratung zur Korruptionsprävention anbietet. Weiterführende Informationen zur Erreichbarkeit und den Aufgaben vom Dezernat Interne Ermittlungen finden Sie unter www.hamburg.de/die.

Hamburg ist Standort zahlreicher weltmarktführender Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen. Der Vorsprung in der Produktforschung und -entwicklung sichert den langfristigen Erfolg dieser Unternehmen auf dem Weltmarkt. Aus diesem Grund stellen Hamburger Unternehmen nicht nur für Wettbewerber, sondern auch für ausländische Nachrichtendienste ein begehrtes Ziel für Ausforschungen dar. In den Fokus geraten dabei insbesondere innovationskräftige Unternehmen des Mittelstandes, für die der Begriff der „hidden champions“ geprägt wurde. Länder wie Russland oder China haben den nachrichtendienstlichen Auftrag, die eigene Wirtschaft durch Spionage zu stärken, in ihren Gesetzen explizit formuliert. Bei einer derartigen Ausspähung mit staatlich-nachrichtendienstlichem Hintergrund ist der Verfassungsschutz zuständig. Andere Fälle von Wirtschaftskriminalität und Industriespionage werden von der Polizei und der Staatsanwaltschaft bearbeitet.

Staatlich gelenkte Wirtschaftsspionage ist in aller Regel langfristig angelegt, forscht Wissen auf vielen Wirtschafts- und Wissenschaftsfeldern aus und nutzt dabei alle Methoden der nachrichtendienstlichen Informationsbeschaffung. Eine spezielle Gefährdung ergibt sich aus der nachrichtendienstlichen Aufklärung mit informationstechnischen Mitteln, den sogenannten Cyberangriffen. Die Zuständigkeit des LfV Hamburg im Bereich der Cyber-Sicherheit erstreckt sich allein auf Bedrohungen und Angriffe, die durch extremistische Bestrebungen oder Nachrichtendienste fremder Staaten erfolgen, sowie solcher Angriffe, deren Ziel Verschlusssachen sind.

Um eine erhöhte Sensibilität und ein angemessenes Sicherheitsbewusstsein von Führungskräften und Mitarbeitern zu erreichen, beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verfassungsschutzes Firmen, nehmen an Informations- und Vortragsveranstaltungen teil und geben aktuelle Lageeinschätzungen sowie konkrete Verhaltensempfehlungen bei eingetretenen oder befürchteten Sicherheitsvorfällen.

Weiterführende Informationen befinden sich auf dem gemeinsamen Informationsportal der „Initiative Wirtschaftsschutz“ www.wirtschaftsschutz.info

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des LKA 54 ist Ihr kompetenter Ansprechpartner zu sämtlichen Fragen im Bereich Cybercrime.

LKA 543 – ZAC
Zentrale Ansprechstelle Cybercrime

Bruno-Georges-Platz 1
22297 Hamburg
Tel.: 040 4286 75455
Fax: 040 427 999 141
E-Mail: zac {ät} polizei.hamburg.de
Website: www.polizei.hamburg/zac

Im LKA 54 arbeiten kriminalpolizeiliche Ermittler und Informatiker in drei Sachgebieten eng zusammen. Im Ermittlungsbereich liegt der Schwerpunkt auf Verfahren, bei deren Bearbeitung ein hohes technisches Fachwissen erforderlich ist. Daneben gehören zum LKA 54 aber auch die Bereiche „Digitale Forensik“, „technische Ermittlungsunterstützung“ und „ZAC“.

Aktuell werden derzeit die folgenden Delikte bearbeitet, welche eine hohe Relevanz für die Hamburger Wirtschaft haben:

CEO-Fraud

Beim CEO-Fraud (auch Geschäftsführerbetrug oder Enkeltrick 4.0) versuchen die Täter, sich gegenüber einem Mitarbeiter der Buchhaltung als Geschäftsführer auszugeben und hierdurch Zahlungen zu initiieren. Hierzu legen sie in der Regel E-Mailadressen an, die der Originaladresse des Geschäftsführers sehr ähnlich sind oder treffen andere Maßnahmen, um die falsche Absenderadresse zu verschleiern. Die Täter nutzen hierfür Informationen, die Unternehmen in Wirtschaftsberichten, im Handelsregister, auf ihrer Homepage oder in Werbebroschüren veröffentlichen. Ihr Augenmerk liegt insbesondere auf Angaben zu Geschäftspartnern und künftigen Investments und E-Mail-Erreichbarkeiten. Soziale Netzwerke, in denen Mitarbeiter ihre Funktion und Tätigkeit oder persönliche Details preisgeben, stellen ebenfalls eine wichtige Informationsquelle dar. Auf diese Weise verschaffen sich die Täter das für den Betrug erforderliche Insiderwissen über das betreffende Unternehmen.

Als weiteres Phänomen wird die E-Mailkommunikation zwischen Unternehmen von Tätern abgefangen und der Inhalt der Mails dahingehend manipuliert, dass unter verschiedenen Vorwänden neue Kontoverbindungen genannt werden oder die Kontodaten in Rechnungen manipuliert werden. Dieses Phänomen wird als Payment Diversion Fraud bezeichnet.

Verschlüsselungstrojaner

Seit Ende 2015 wurden vermehrt Verschlüsselungstrojaner vornehmlich als E-Mailanhang versendet. Bei Unternehmen trafen diese in der Regel als Bewerbungs-E-Mails ein und hatten oftmals einen Bezug zu aktuellen Stellenausschreibungen. Wurde ein solcher Anhang geöffnet, so begann die Schadsoftware damit zahlreiche Dateien auf dem Computer des Nutzers sowie verbundenen Netzlaufwerken zu verschlüsseln und ein Lösegeld für den Entschlüsselungsschlüssel zu fordern. Während große Unternehmen mit einer eigenen IT-Abteilung und professionellen Backuplösung hierdurch zumeist nur geringe Einschränkungen hatten, trafen diese Angriffe gerade kleine Unternehmen mit unzureichenden Backuplösungen oftmals sehr hart.

Mit den Programmen WannaCry und Not-Petya traten im Jahr 2017 zwei neue Schadsoftwarevarianten in die IT-Welt, welche ein weit größeres Schadpotential hatten. Bei diesen Programmen wird der Computer des Nutzers nicht sofort verschlüsselt. Stattdessen versucht die Schadsoftware sich soweit wie möglich im Netzwerk des Betroffenen zu verbreiten und weitere Computer zu infizieren, um zu einem bestimmten Zeitpunkt möglichst gleichzeitig alle Computer unbrauchbar zu machen. Es ist zu erwarten, dass Angriffe dieser Art weiter zunehmen werden, da der hierdurch aufgebaute Druck sehr groß ist und somit oftmals zu einer Zahlung des Lösegeldes seitens des Betroffenen führt.

DDoS-Angriffe (Angriffe auf die Verfügbarkeit von Webseiten, Internetdiensten und Netzwerken).

So genannte Distributed Denial of Service Angriffe bedeuten, dass Täter das Internetangebot eines Unternehmens mit zahllosen Anfragen überlasten, so dass legitime Nutzer und Kunden hierauf nicht mehr zugreifen können. Anschließend wird von dem Unternehmen ein „Schutzgeld“ gefordert, damit solche Angriffe sich nicht wiederholen. Während aktuell vornehmlich Onlineshops von Angriffen dieser Art betroffen sind, ist es denkbar, dass die Täter zukünftig auch andere Unternehmensbereiche, bei denen sie eine hohe Abhängigkeit von einer funktionierenden Internetverbindung erwarten, in den Fokus nehmen. Hierbei nützt es den Tätern, dass die Zahl der mit dem Internet verbundenen Geräten so genannten IoT’s (Internet of Things) stetig steigt. Diese sind oftmals unzureichend gegen Angriffe abgesichert und können so von den Tätern für diese Art von Angriffen missbraucht werden, indem sie, wie aktuell auch normale Computer, zu sogenannten Botnetzen zusammengefasst werden.

DDoS-Angriffe gehören zu den am häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen im Cyber-Raum. Kriminelle haben hieraus bereits entsprechende Geschäftsmodelle entwickelt und vermieten Botnetze verschiedener Größen. Gerade im wettbewerbsintensiven Marktsegment Internet können Nichterreichbarkeit von Vertriebsportalen zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen. Die Täter verfolgten in der Regel rein monetäre Interessen (Erpressung).

Während sich im Bereich der Clouddienste die Begriffe SaaS (Software as a Service) oder IaaS (Infrastructure as a Service) etabliert haben, ist mittlerweile auch der Begriff des CaaS (Crime as a Service) eine gängige Abkürzung. Hierunter ist zu verstehen, dass sich potentielle Cyberkriminelle nicht mehr mit IT auskennen müssen, sondern sich Angriffstools wie Botnetze, Schadsoftware oder Sicherheitslücken in zahllosen Internetshops oder Foren kaufen können. Dieses umfangreiche Angebot führt dazu, dass die Zahl der potentiellen Angreifer mutmaßlich weiter wachsen wird.

Zur IT-Sicherheit bzw. zum IT-Grundschutz stehen umfangreiche Publikationen und Broschüren beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) über deren Internetportal www.bsi.bund.de für jedermann und jedes Unternehmen zur Verfügung.

Die Sicherheitswirtschaft wird durch den BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft gegenüber Politik und Behörden sowie Wissenschaft und Wirtschaft vertreten. Der BDSW betreut seine Mitgliedsunternehmen in allen Angelegenheiten des Gewerbes und informiert die Öffentlichkeit über Entwicklungen der Sicherheitsdienstleister.

Zu den Mitgliedern des BDSW zählen Unternehmen aus allen Bereichen der Sicherheitswirtschaft, die u.a. Dienstleistungen im Bereich Flughafensicherheit, Schutz von Kernkraftwerken, militärischen Liegenschaften, Industrieanlagen sowie Geld- und Wertdienste, Sicherheitstechnik und Sicherheitsberatung anbieten. Nach Angaben des BDSW sind 19 Mitglieder zertifizierte Sicherheitsfachschulen.

BDSW: www.bdsw.de

Große Unternehmen mit mehreren tausend Beschäftigten stellen immer auch einen Querschnitt der Gesellschaft dar, so dass das Risiko einer möglichen Radikalisierung von Einzelpersonen und der Sabotage durch Innentäter mit einkalkuliert und antizipiert werden muss. Dies gilt besonders für Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS). KRITIS sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Klassische Beispiele sind die Strom-, Wasser- oder Energieversorgung, aber auch der IT-Sektor, das Banken- und Finanzwesen, Gesundheit, Medien, Transport und Verkehr sowie Staat und Verwaltung.

Es ist auch eine Aufgabe des Landesverfassungsschutzes Hamburg, Betreiber Kritischer Infrastrukturen für die Gefahren durch Innentäter und extremistische Bestrebungen zu sensibilisieren und mit einem umfangreichen Informations- und Beratungsangebot bei der Abwehr dieser Gefahren zu unterstützen.
Weiterführende Informationen befinden sich auf dem gemeinsamen Informationsportal der „Initiative Wirtschaftsschutz“ www.wirtschaftsschutz.info

In Hamburg gibt es folgende Zusammenschlüsse zu diesem Thema:

  • Die Hafensicherheitskommission unter der Leitung der Hamburg Port Authority gewährleistet einen geregelten Informationsaustausch zwischen den Akteuren der Hafensicherheit.
  • Die Sicherheitspartnerschaft ÖPVN ist eine Kooperation zwischen Polizei und ÖPNV- Betreibern in Hamburg, die ein koordiniertes Vorgehen mit kurzen Abstimmungswegen ermöglicht.
  • Die AG KRITIS wird von der Behörde für Inneres und Sport geleitet und beschäftigt sich mit dem Schutz kritischer Infrastrukturen in Hamburg.
  • Die Öffentliche Sicherheitskommission für den Flughafen Hamburg bringt sämtliche für den Flughafen Hamburg zuständigen Akteure der Stadt und der Wirtschaft zusammen, um ein abgestimmtes Vorgehen in Sicherheitsfragen zu ermöglichen.

Nothern Business School
Die NBS Northern Business School bietet den Studiengang Sicherheits- Management an, der von der Polizei Hamburg u.a. durch Stellung von Dozenten unterstützt wird.
NBS: www.nbs.de

Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.
Der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (VSWN) bietet zahlreiche Aus- und Fortbildungen in Sicherheitsberufen an.
VSWN: www.vswn.de

Protektor Fachschule für Sicherheitsdienstleistungen, Facility Management (FM) und Euro- Management
Die Fachschule für Sicherheitsdienstleistungen, Facility Management (FM) und Euro- Management Protektor bildet Fach- und Führungskräfte für die unterschiedlichsten Bereiche in den Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft, des Immobilien und Gebäudemanagements und Euro Managements aus.
Protektor: www.fachschule-protektor.eu

Handelskammer Hamburg
Vor der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit im Bewachungsgewerbe ist die Einholung einer Gewerbeerlaubnis nach § 34a der Gewerbeordnung erforderlich. § 34a der Gewerbeordnung macht die Erteilung der Erlaubnis für die Ausübung des Bewachungsgewerbes u.a. davon abhängig, dass zuvor eine Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe bestanden wurde. Zuständig für die Abnahme der Sachkundeprüfung und der Unterrichtung im Bewachungsgewerbe sowie die Ausstellung der entsprechenden Nachweise sind die Industrie- und Handelskammern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.hk24.de (Dokumentennummer: 20026)

Wirtschaftskriminalität

Informationen und Erreichbarkeiten erhalten Sie hier unter der Rubrik "Qualifizierung und Bildung".

Korruption

Die Zentrale Beratungsstelle im Dezernat Interne Ermittlungen steht Ihnen für Fragen der Korruptionsprävention zur Verfügung. Sie berät schwerpunktmäßig innerhalb der Hamburger Verwaltung bei der Fortentwicklung missbrauchsresistenter Verwaltungsabläufe und unterstützt dabei, Bedienstete der Hamburger Verwaltung zu sensibilisieren. Diesen Maßnahmen kommt eine herausragende Bedeutung zu, um Korruption im Vorwege zu vermeiden.
Korruptionsbekämpfung ist letztlich am erfolgreichsten, wenn Korruptionsprävention und eine konsequente strafrechtliche Verfolgung ineinander greifen.

Weiterführende Informationen zur Erreichbarkeit und den Aufgaben der Zentralen Beratungsstelle im Dezernat Interne Ermittlungen finden Sie unter www.hamburg.de/die.

IT- Sicherheit und Cybercrime

Zum Thema IT-Sicherheit bzw. IT-Grundschutz stehen auf den Seiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) umfangreiche Publikationen und Broschüren zum Download bereit. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen wurde der „Leitfaden zur Basisabsicherung“ entworfen, welcher grundlegende Schritte zur Umsetzung erster Sicherheitsmaßnahmen beschreibt.

Weitere Informationen: www.bsi.bund.de

Darüber hinaus steht das LKA 54 für Unternehmen als Ansprechpartner in Sachen Cybercrime zur Verfügung und berät Geschäftsführer und Mitarbeiter über aktuelle Cybercrime-Entwicklungen und zeigt erste Schritte zur Erhöhung der IT-Sicherheit auf.

LKA 543 - ZAC
Zentrale Ansprechstelle Cybercrime
Bruno – Georges - Platz 1
22297 Hamburg
Tel.: 040 4286 75455
Fax: 040 427 999 141
E-Mail: zac {ät} polizei.hamburg.de
Website: www.polizei.hamburg/zac/

Termine können unter zac {ät} polizei.hamburg.de oder der Hotlinenummer 040 / 4286-75455 vereinbart werden. Diese kostenlose und unverbindliche Beratung können leider nur Hamburger Unternehmen in Anspruch nehmen.

Wirtschaftsspionage

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verfassungsschutzes beraten Firmen, nehmen an Informations- und Vortragsveranstaltungen teil und geben aktuelle Lageeinschätzungen sowie konkrete Verhaltensempfehlungen bei eingetretenen oder befürchteten Sicherheitsvorfällen.

Weitere Informationen: www.hamburg.de/innenbehoerde/wirtschaftsschutz/

Initiative Wirtschaftsschutz

Die Initiative Wirtschaftsschutz von Staat und Wirtschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, zentrale Unternehmenswerte für Deutschland und seine Wirtschaft besser zu schützen. Beteiligt sind das Bundesministerium des Innern, das BKA, BfV, BND, BSI und die entsprechende Landesbehörden, die Spitzenverbände der Wirtschaft BDI und DIHK sowie die bundesweit aktiven Sicherheitsverbände ASW Bundesverband und BDSW.

Die Initiative Wirtschaftsschutz bündelt die Expertise von Staat und Wirtschaft zum Wirtschaftsschutz. Sie hat ein umfassendes Schutzkonzept entwickelt, dass mehrere Maßnahmen und Projekte für einen verbesserten Wirtschaftsschutz enthält. Als zentrales Anker-Projekt fungiert das Informationsportal Wirtschaftsschutz. Hier finden Sie in einem offenen Bereich sowie in einem Nutzerbereich das Know-how der Fachbehörden und Informationen zu allen Projekten und Veranstaltungen der Initiative Wirtschaftsschutz.

Weitere Informationen: www.wirtschaftsschutz.info

Geldwäscheprävention

Die Regularien des Geldwäschegesetzes zielen darauf ab zu verhindern, dass Unternehmen von ihren Kunden dazu missbraucht werden, illegal erwirtschaftete Vermögenswerte in den legalen Wirtschaftskreislauf einzuschleusen und dem Zugriff der Strafverfolgungsbehörden zu entziehen („Geldwäsche“). Branchen, die der Gesetzgeber als besonders anfällig für solche Aktivitäten ansieht, sind verpflichtet, gegenüber ihren Kunden bestimmte Sorgfaltspflichten einzuhalten und verdächtige Vorgänge an die hierfür zuständige Stelle, die „Financial Intelligence Unit“, eine Dienststelle des Zolls, zu melden.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation ist Ansprechpartner für folgende Branchen:

  • Finanzunternehmen im Sinne des § 1 Absatz 3 Kreditwesengesetz
  • Versicherungsvermittler, sofern sie Lebensversicherungen oder Dienstleistungen mit Anlagezweck vermitteln
  • Dienstleister für Gesellschaften, Treuhandvermögen oder Treuhänder (sofern sie nicht Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater oder Steuerbevollmächtigte sind) bei Erbringung bestimmter Dienstleistungen
  • Immobilienmakler
  • Personen, die gewerblich mit Gütern handeln (Güterhändler)

Sie informiert, berät und prüft Unternehmen in Hinsicht auf die Einhaltung der Vorgaben des Geldwäschegesetzes.

Weitere Informationen sind unter www.hamburg.de/geldwaeschepraevention abrufbar.

Beratungsangebot Sicherheit im Einzelhandel

Dem Einzelhandel entstehen durch Straftaten wie Ladendiebstahl und Raub jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Zusätzlich kann die Gesundheit der Beschäftigten beeinträchtigt und die Kunden verunsichert werden.

Aus diesem Grund bietet das LKA FSt 33 verschiedene Vortragsreihen für den Einzelhandel an (Ladendiebstahl, Raub). Kostenlose Mitarbeiterschulungen können entweder im Vortragsraum der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle stattfinden oder auf Wunsch auch in firmeneigenen Räumlichkeiten.

Das Vortragsangebot kann auch durch einen Ortstermin in Ihrem Geschäft ergänzt werden. Gerne beraten wir Sie über Ihre individuellen Möglichkeiten zur Verbesserung des Schutzes vor Straftaten.

Weitere Informationen: www.polizei.hamburg/handel-und-behoerden/

Städtebauliche Kriminalprävention

Das Ziel der städtebaulichen Kriminalprävention ist die Vermeidung bzw. Reduzierung von Kriminalitätsphänomenen durch bauliche Gestaltung oder Veränderung, um das Sicherheitsgefühl des Einzelnen zu stärken. Wissenschaftlich belegt ist die Tatsache, dass auch bestimmte Bau- und Nutzungsstrukturen die Begehung von Straftaten begünstigen oder hemmen. Gleichzeitig können sie damit langfristig auch die Attraktivität des Wohnumfeldes erhöhen.
Mit unserem Beratungsangebot möchten wir dazu beitragen, dass sich alle Menschen in Hamburg wohl und sicher fühlen und Städteplaner fachkundige Unterstützung finden.

Weitere Informationen: www.polizei.hamburg/staedtebauliche-kriminalpraevention

Spezielle Beratung für Existenzgründer und Unternehmen

Für Hamburger Wirtschaftsunternehmen bietet die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle u.a. die Erstellung von Schwachstellenanalysen und Sicherheitskonzepten an. Insbesondere die präventive Beratung bei Existenzgründung kann dazu führen, Sicherheitslücken im Vorwege zu erkennen und Fehler zu vermeiden.

Weitere Informationen: www.polizei.hamburg/handel-und-behoerden/

Ihre kompetenten Ansprechpartner erreichen Sie unter der zentralen Rufnummer der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle:
Tel.: 040 4286 70777
E-Mail: kriminalberatung {ät} polizei.hamburg.de

Hamburger Vertrauensstelle zum Schutz vor Kriminalität in der Wirtschaft

Die Hamburger Vertrauensstelle zum Schutz vor Kriminalität in der Wirtschaft ist eine Einrichtung, die von privater Seite ursprünglich zur Bekämpfung von Korruption gegründet und jetzt zum Schutz vor Kriminalität in der Wirtschaft erweitert wurde. Sie wurde durch eine Initiative von PRO HONORE, der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmannes e.V., der Handwerkskammer und der Handelskammer Hamburg eingerichtet.

Aufgabe der Hamburger Vertrauensstelle ist es, im Interesse der gesamten Hamburger Wirtschaft unredliche und kriminelles Verhalten aufzudecken. Jeder, der begründete und nachvollziehbare Anhaltspunkte auf Straftaten oder unzulässige Geschäftspraktiken hat, kann sich an die Vertrauensstelle wenden. Auf Wunsch können die Hinweisgeber unter dem Schutz des Anwaltsgeheimnisses gegenüber Strafverfolgungsbehörden anonym bleiben. Die Vertrauensstelle ist nicht für allgemeine Kriminalität zuständig, sondern nur für unternehmensbezogene Straftaten wie etwa Betrug, Korruption, Kartellverstöße, Unterschlagung, Untreue, Diebstahl, Verrat von Geschäftsgeheimnissen und sonstige Formen unzulässiger Geschäftspraktiken. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die rechtliche und unternehmerische Erfahrung der in der Vertrauensstelle tätigen Personen in die Beurteilung des jeweiligen Sachverhaltes einfließen kann. Aufgrund des Erfahrungsschatzes im Bereich der Wirtschaftskriminalität und der Korruptionsdelikte ist eine genaue Einschätzung der Schwere des Falles - aber auch die Verhinderung von Verleumdungen möglich. Ergeben die Prüfungen den Anfangsverdacht einer Straftat, leitet die Vertrauensstelle gegebenenfalls auch anonym die nötigen Schritte zur Strafverfolgung ein. Dabei stimmt sie sich mit dem Hinweisgeber ab und berücksichtigt seine Interessen. Die Hamburger Vertrauensstelle zum Schutz vor Kriminalität in der Wirtschaft hat bundesweiten Modellcharakter.

Die Vertrauensstelle erreichen Sie:
PRO HONORE e.V.
Große Johannisstraße 19
20457 Hamburg
Tel.: (0)40 45 00 00 79
Passarge {ät} pro-honore.de
www.pro-honore.de

Hamburger Compliance Zertifikat

Das Hamburger Compliance Zertifikat ist eine gemeinsame Initiative der Handelskammer Hamburg und von Pro Honore e.V.

Ziel des Hamburger Compliance Zertifikats ist es, vornehmlich mittelständischen Unternehmen eine praxisnahe und effiziente Möglichkeit zu geben, eine verlässliche Überprüfung ihres Compliance Programms und damit Rechtssicherheit zu erlangen. Daneben soll die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und dem Bedürfnis nach werbewirksamer Außendarstellung Rechnung getragen werden. Nicht zuletzt können durch die Zertifizierung gewisse Erleichterungen für Unternehmen, die an Vergabeverfahren teilnehmen, erlangt werden, vgl. § 6 Abs. 3 Nr. 5 Gesetz zur Einrichtung eines Registers zum Schutz fairen Wettbewerbs. Mit dem Hamburger Compliance-Zertifikat könne Unternehmen das Signal aussenden, dass das Compliance im Unternehmen und von der Geschäftsleitung ernst genommen wird.
Der Charme eines Compliance-Zertifikats liegt also in den doppelten Vorteil des rechtlichen Aspekts der Haftungsreduzierung und andererseits dem Wettbewerbsvorteil durch hohe qualitative Standards.

Weitere Informationen
www.hamburger-compliance-zertifikat.de
www.youtube.com/watch?v=0EcwJgoisNM

Kontakt:
PRO HONORE e.V.
Große Johannisstraße 19
20457 Hamburg
Tel.: (0)40 45 00 00 79
Passarge {ät} pro-honore.de
www.pro-honore.de

Landeskartellbehörde

Die Landeskartellbehörde sichert den Wettbewerb in der Wirtschaft. Sie wird immer dann tätig, wenn es um Wettbewerbsverzerrungen zwischen hamburgischen Unternehmen geht, deren Wirkung nicht über das Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg hinausreicht. Dann gilt die Kartellaufsicht nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Länderübergreifend ist das Bundeskartellamt zuständig, das auch über Unternehmenszusammenschlüsse nach dem GWB entscheidet. Die Wettbewerbsbehörde auf europäischer Ebene ist die Europäische Kommission (Generaldirektion Wettbewerb). Die Landeskartellbehörde kann Verstöße gegen das GWB durch Verwaltungs- oder Bußgeldverfahren ahnden.

Teilnehmern eines Kartells, die durch ihre Kooperation dazu beitragen, ein Kartell aufzudecken, kann nach der Bonusregelung die Geldbuße erlassen oder reduziert werden. Einzelheiten zur   Bonusregelung des Bundeskartellamtes sind unter dem Stichwort „Bonusregelung“ auf der Homepage des Bundeskartellamtes abrufbar: www.bundeskartellamt.de.

Entsprechend dieser Regelung können Bonusanträge auch bei der Landeskartellbehörde, soweit ihre Zuständigkeit gegeben ist,  gestellt werden. Die Erklärung über die Bereitschaft zur Zusammenarbeit (Marker) sowie der vollständige Antrag werden nur schriftlich und in deutscher Sprache entgegengenommen.

Eine erste Kontaktaufnahme ist unter landeskartellbehoerde {ät} bwvi.hamburg.de möglich.

Anonyme Hinweise auf Kartellverstöße – auch soweit sie ggf. Hamburg betreffen - können vom Bundeskartellamt über ein Hinweisgebersystem entgegengenommen werden. Weitere Informationen sind unter dem Stichwort „Hinweise auf Kartellverstöße“ auf der Homepage des Bundeskartellamtes (www.bundeskartellamt.de) abrufbar.

Bei Verstößen gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) kann die Landeskartellbehörde nicht tätig werden. Von der Bundesnetzagentur kann aber unerlaubte Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Streitigkeiten auf dem Gebiet des UWG zwischen den Marktteilnehmern entscheiden allein die Zivilgerichte. Auskünfte geben Verbraucherschutz- und Wirtschaftsverbände.

Compliance

Effektive Compliance-Maßnahmen von Unternehmen können dabei helfen, Kartellverstöße zu verhindern bzw. schneller aufzuklären und abzustellen. Unternehmen werden durch effektive unternehmensinterne Kontrollmechanismen oft erst in die Lage versetzt, durch Kooperation mit den Kartellbehörden die Bonusregelung (Kronzeugenprogramm) in Anspruch zu nehmen. Es gibt viele Möglichkeiten der Unternehmen zu vorbeugenden Maßnahmen. Allgemein gültige Vorgaben können nicht gemacht werden. Dokumente mit Anregungen zur Ausgestaltung von „Compliance“-Maßnahmen im Kartellrecht finden sich unter www.bundeskartellamt.de.

Hinweise auf Kartellverstösse

Verbotene Kartelle, wie z. B. Absprachen zwischen Wettbewerbern über Preise, Absatzgebiete oder Kundengruppen, schaden nicht nur dem Verbraucher durch i. d. R. überhöhte Preise bei sinkender Produktqualität, sondern auch der Gesamtwirtschaft. Durch die Ausschaltung des Wettbewerbs, wird die Innovationskraft der Unternehmen gebremst. Kartelle finden im Verborgenen statt. Die Kartellbehörden sind daher auf Hinweise angewiesen, um Kartelle aufzudecken bzw. abzustellen und als Ordnungswidrigkeiten verfolgen zu können.

Weitere Informationen auch zur Möglichkeit anonymer Hinweise und zur Bonusregelung unter www.landeskartellbehoerde {ät} bwvi.hamburg.de und www.bundeskartellamt.de.